Polykontextuale Kompetenz

Polykontexturale Kompetenz zielt, ähnlich wie Inkompetenzkompensationskompetenz , auf Handeln können in komplexen und widersprüchlichen Situationen ab. Der Ausdruck wurde 2004 von dem Organisationsentwickler und Systemtherapeuten Fritz B. Simon geprägt. Er meint damit "die Anschlussfähigkeit an unterschiedliche Kommunikationssysteme und ihre Spielregeln" und erläutert dies am Beispiel des Fußballs: Polykontexturale Kompetenz bedeutet nicht nur, bei Bedarf die Rolle des Stürmers, Liberos, Torwarts oder vielleicht auch des Schiedsrichters übernehmen zu können. Sie beinhaltet darüber hinaus die Fähigkeit, auch dann mitspielen zu können, wenn der Ball nicht mit den Füßen getreten, sondern mit der Hand geworfen oder mit einem Schläger geschlagen wird, es sich also um ein ganz anderes Spiel handelt.

Kompetenz als dyamisches Können versteht sich ebenfalls als systemische, polykontextuale Kompetenz.

 

Sehr empfehlenswerte Lektüre, auch im Hinblick auf den angemessenen Umgang mit Komplexität: Simon, F.B.: Gemeinsam sind wir blöd? Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag, 2004.

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